DEGAM 2021
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Telemedizin in der ambulanten Versorgung: Die Studie Covid-19@Home (Live)

Moderatoren: Müller , Beate , Dr. (Deutschland); Kuhn , Sebastian , Professor (Deutschland)
 
Shortcut: SYM-06
Datum: Samstag, 18. September 2021, 8:30 - 10:00
Raum: Audimax Hörsaal 2 ,Audimax Hörsaal 2
Sessiontyp: Symposium

Abstract

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8:30 SYM-06-01

Covid-19@Home: Hintergrund, Ziele und Projektverlauf (#338)

S. Kuhn2, S. Holtz1, S. Köhler1, P. J. Chabiera1, K. L. Deutsch2, Z. S. Oftring2, C. F. Vogelmeier3, N. Dauletbayev3, 4, A. Jerrentrup5, R. Glöckl6, R. Koczulla6, L. Niekrenz7, M. Dreher7, T. J. Euler8, C. Bellinghausen8, G. Rohde8, B. S. Müller1

1 Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Allgemeinmedizin, Frankfurt am Main, Deutschland
2 Universität Bielefeld, AG 4 Digitale Medizin, Bielefeld, Deutschland
3 Philipps Universität Marburg, Klinik für Innere Medizin Schwerpunkt Pneumologie, Marburg, Deutschland
4 Philipps Universität Marburg, Translationales Forschungslabor, Marburg, Deutschland
5 Universitätsklinikum Marburg, Zentrale Notaufnahme, Marburg, Deutschland
6 Schön Klinik Berchtesgadener Land, Fachzentrum für Pneumologie, Schönau am Königssee, Deutschland
7 Uniklinik RWTH Aachen University, Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Aachen, Deutschland
8 Schwerpunkt Pneumologie und Allergologie der Medizinischen Klinik I, Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main, Deutschland

Hintergrund

Eine zentrale Aufgabe im Rahmen des Pandemiemanagements des Nationalen Forschungsnetzwerks Universitätsmedizin (NUM) ist die Weiterentwicklung ambulanter Behandlungskonzepte für Covid-19-Erkrankte. Dieser Aufgabe widmet sich das Projekt „Covid-19@Home“ (Teil des NUM-Projektes „egePan Unimed“, BMBF FKZ 01KX2021), das seit 01.08.2020 bis 31.12.2021 an drei universitären pneumologischen Abteilungen sowie einem Institut für Allgemeinmedizin in Kooperation mit allgemeinmedizinischen Praxen sowie mit Alten- und Pflegeheimen durchgeführt wird. Hierbei soll die Einführung einer digitalen Gesundheitsanwendung und einer zugehörigen telemedizinischen Behandlungssoftware die intersektorale Zusammenarbeit digital unterstützen.

Fragestellung

Das Home-Monitoring von Patient*innen und die entstehenden Versorgungs- und Struktureffekte werden in verschiedenen Versorgungssettings implementiert. Die Fragestellungen adressieren zum einen den Implementierungsprozess als auch die Versorgungseffekte.

Methoden

Innerhalb der Projektlaufzeit werden bis zu 500 Erkrankte in verschiedenen Phasen der Covid-19-Erkrankung eingeschlossen. Die patientenseitige Smartphone-App (App „SaniQ“, Modul „SaniQ Infekt“, Medizinprodukt Klasse I) erlaubt die strukturierte Erfassung aktueller Beschwerden, Vitalparameter und der pulmonalen Funktion während der akuten oder Post-Covid-Erkrankungsphase. Die primär behandelnden Ärzt*innen können über ein Telemedizin-Portal („SaniQ Praxis“) diese Werte einsehen. Ergänzend unterstützen Outreach-Teams an den drei Projektstandorten den intersektoralen Implementierungsprozess. Die Evaluation umfasst mittels eines Mixed-Methods Ansatz die drei Zielgruppen Patient*innen, primäre ärztliche Behandler*innen und die Outreach-Teams. Hierbei werden sowohl medizinische Daten, Fragebögen als auch semistrukturierte Interviews genutzt. „Covid-19@Home“ wurde im DRKS registriert (DRKS00024604).

Ergebnisse

Die Studie ist derzeit in Durchführung. Durch „Covid-19@Home“ wird eine Verbesserung des intersektoralen Behandlungsmanagements erwartet. Ein Konzept zu einer möglichen Datenintegration des Home-Monitorings wird vorgestellt. Die settingspezifische Ergebnisdarstellung erfolgt in den nachfolgenden Einzelbeiträgen, in diesem Beitrag liegt der Fokus auf dem Studienkonzept.

Diskussion

Zusammenfassend sollen die Schritte der Prozessimplementierung und transferfähige Konzepte für Telemedizin bei Covid-19-Erkrankten etabliert und frei zugänglich gemacht werden.

Take Home Message für die Praxis

App-basiertes, telemedizinisches Home-Monitoring ist ein innovatives intersektorales Versorgungskonzept im Rahmen des Pandemiemanagements bei Covid-19.

Stichwörter: eHealth, mHealth, Telemedizin, COVID19, Telemonitoring
8:48 SYM-06-02

Telemonitoring bei COVID-19-Erkrankten im häuslichen Setting (#333)

S. Holtz1, L. Niekrenz2, B. S. Müller1, S. Köhler1, P. J. Chabiera1, M. Dreher2

1 Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Allgemeinmedizin, Frankfurt am Main, Deutschland
2 Uniklinik RWTH Aachen University, Aachen, Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Aachen, Deutschland

Hintergrund

In der stationären Behandlung COVID-19-Erkrankter finden täglich Vitalwertkontrollen und Visiten statt. Bei ambulant Behandelten liegen solche Werte nicht vor. Zusätzlich erschwert eine Quarantäne die ärztliche Betreuung von Patient*innen in der Akutphase der Erkrankung und auch eine Beobachtung durch nahestehende Personen findet seltener statt. Um diese Lücke in der Versorgung von Covid-19-Erkrankten zu schließen, wurde das Projekt COVID-19@Home für das häusliche Setting initiiert.

Fragestellung

Ziel ist es, ein Telemonitoring-Konzept zur Unterstützung der Routinebehandlung von ambulant geführten COVID-19-Patient*innen zu implementieren und erste Erkenntnisse über Akzeptanz und Nutzen zu gewinnen.

Methoden

Einschlusskriterien sind Volljährigkeit, positiver PCR-Test auf SARS-CoV-2 und das Vorhandensein eines Smartphones zur eigenen Nutzung. Erkrankte ohne akute Indikation für eine stationäre Behandlung erhalten bluetoothfähige Monitoring-Devices zur Messung von Körpertemperatur, Blutdruck, Puls & Sauerstoffsättigung. Die Erkrankten installieren sich eine Smartphone-App und erfassen mit Geräten und App mindestens einmal täglich für 28 Tage ihre Vitalparameter und weitere Krankheitssymptome. Der Studieneinschluss erfolgt über die Hausarztpraxis und über die Notaufnahme einer Universitätsklinik. Bei Teilnahme über die Hausarztpraxis werden die Daten telemedizinisch zur behandelnden Praxis übertragen. Bei der Teilnahme über die Notaufnahme steht ein patientenzentrierter Ansatz im Vordergrund, die Daten können bei Bedarf als PDF exportiert werden. Die Erfahrungen der Erkrankten und die Perspektive der Hausarztpraxen werden mittels Fragebögen und qualitativen Interviews erhoben.

Ergebnisse

Zum Zeitpunkt der Einreichung wurden 30 Patient*innen über Hausarztpraxen eingeschlossen, die Rekrutierung über die Notaufnahme stand unmittelbar bevor. Die Adhärenz ist insgesamt hoch, tägliche Messungen werden auch bei geringer Symptomlast durchgeführt. Erste Befragungen weisen darauf hin, dass das Telemonitoring zur Entscheidungsfindung bei der medizinischen Behandlung beiträgt, patientenseitig angenommen wird und die Patient*innensouveränität erhöhen kann.

Diskussion

Zu diskutieren ist, wie das Telemonitoring im ambulanten Sektor am besten eingesetzt werden kann und für welche Patient*innengruppen sich das Telemonitoring eignet.

Take Home Message für die Praxis

Ein Telemonitoring kann das Behandlungsmanagement in der ambulanten Versorgung sinnvoll ergänzen und wird von Patient*innen angenommen.

Stichwörter: Covid-19, eHealth, mHealth, Telemonitoring
9:06 SYM-06-03

Telemonitoring bei COVID-19 Erkrankten in Alters- und Pflegeheimen (#352)

N. Dauletbayev1, 2, A. Jerrentrup3, C. F. Vogelmeier1

1 Philipps Universität Marburg, Klinik für Innere Medizin Schwerpunkt Pneumologie, Marburg, Deutschland
2 Philipps Universität Marburg, Translationales Forschungslabor, Marburg, Deutschland
3 Universitätsklinikum Marburg, Zentrale Notaufnahme, Marburg, Deutschland

Hintergrund

Die COVID-19 Pandemie führte zu einem akuten Bedarf an innovativen Versorgungskonzepten. mHealth(mobile Health)-Technologien stützen sich auf Patient*innen-Smartphones, mit oder ohne Ausstattung mit peripherer Sensorik (z.B. Pulsoximeter, Spirometer), welche über eine Gesundheitsanwendung gesteuert werden kann. Die gewonnenen Informationen werden in Echtzeit an das Primärversorgungs-Team übertragen. Insbesondere Patient*innen in Alten- und Pflegeheimen besitzen kein eigenes Smartphone oder weisen mangelnde digitale Kenntnisse zur Anwendung entsprechender Telemonitoringlösungen auf. Die Anwendung von mHealth-Technologien bei solchen Patient*innen kann durch Pflegekräfte unterstützt werden. Es ist jedoch nicht klar, inwiefern sich dieses Prozedere in die tägliche Pflegeroutine in Alten- und Pflegeheimen einbinden lässt.

Fragestellung

Welche Barrieren und förderliche Faktoren müssen bei Implementierung und Ausführung von digitalem Telemonitoring mittels mHealth-Technologien in Alten- und Pflegeheimen beachtet werden?

Methoden

Dieses Teilprojekt besteht aus drei Arbeitspaketen: (1) Eine systematische Literaturrecherche (Sondierungsstudie, „scoping review“) zur Etablierung von mHealth-Technologien in Alten- und Pflegeheimen; (2) Erarbeitung eines Konzepts (inkl. Datenschutzkonzept) zur Verwendung von „Leih-Smartphones“ (d.h. von Smartphones, die für die Zeit des COVID-19 Telemonitorings an die Patient*innen verteilt werden) (3) Formulierung von Standardarbeitsanweisungen (SOP), die die Anwendung von mHealth-Technologien in Alten- und Pflegeheimen, sowohl bei COVID-19 als auch bei anderen überwachungsbedürftigen Erkrankungen, ermöglichen.

Ergebnisse

Das Protokoll der Sondierungsstudie ist finalisiert und ein positives Ethikvotum zur Nutzung von „Leih-Smartphones“ gemäß der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Hessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetz (HDSIG) liegt vor. Diese und weitere Ergebnisse werden auf dem Kongress präsentiert und diskutiert.

Diskussion

Die Literaturevidenz und eigene Vorarbeiten unterstützen die Möglichkeit eines auf mHealth-Technologien basierten Telemonitorings bei Bewohnenden von Alten- und Pflegeheimen.

Take Home Message für die Praxis

Ein Telemonitoring des akuten Gesundheitszustands während und nach COVID-19 ist auch bei Patient*innen ohne relevante digitale Kenntnisse möglich.

Stichwörter: Pflegeheim, mHealth, eHealth, Covid-19, Telemonitoring
9:24 SYM-06-04

Telemonitoring in der Post-Covid-Erkrankungsphase (#353)

T. J. Euler1, R. Glöckl2, R. Koczulla2, C. F. Vogelmeier3, C. Bellinghausen4, G. Rohde4

1 Universitätsklinikum Frankfurt, Schwerpunkt Pneumologie und Allergologie der Medizinischen Klinik I, Frankfurt am Main, Deutschland
2 Schön Klinik Berchtesgadener Land, Fachzentrum für Pneumologie, Schönau am Königssee, Deutschland
3 Philipps Universität Marburg, Klinik für Innere Medizin Schwerpunkt Pneumologie, Marburg, Deutschland
4 Universitätsklinikum Frankfurt, Schwerpunkt Pneumologie und Allergologie der Medizinischen Klinik I, Frankfurt am Main, Deutschland

Hintergrund

Viele Erkrankte haben noch Wochen bis Monate nach einer akuten COVID-19-Infektion persistierende Beschwerden. Somit sind unter anderem Hausarztpraxen mit steigenden COVID-19-Fallzahlen auch mit einer zunehmenden Zahl an Long- und post-Covid Fällen konfrontiert. Diese Patient*innen haben oft komplexe Beschwerden und/oder sind bezüglich ihres Gesundheitszustands verunsichert.

Fragestellung

Wie kann die Versorgung von post-Covid-Patient*innen mittels Telemedizin unterstützt werden?

Methoden

Die Rekrutierung von Post-Covid-Patient*innen für das Projekt „Covid19@Home“ orientiert sich an der Post-COVID19-Functional-Status-Scale und erfolgt unter anderem in einer Hochschulambulanz für Pneumologie sowie durch eine pneumologische Rehaklinik. Die Patient*innen messen täglich unter anderem Sauerstoffsättigung und Lungenfunktionswerte (mittels Peak-Flow-Meter). Außerdem tragen sie ein Bewegungsarmband und beantworten Fragebögen zu Symptomlast und Lebensqualität. Behandelnde der Hochschulambulanz bzw. der Rehaklinik können diese Daten im Telemedizin-Portal einsehen.

Ergebnisse

Bei Abstracteinreichung hatte die Rekrutierung unmittelbar begonnen. Erste Ergebnisse liegen bis zum Kongress vor.

Diskussion

Die Beschwerden von Long-Covid/post-Covid-Patient*innen sind oft tagesformabhängig. Durch die regelmäßig mittels Telemonitoring erhobenen Werte können Verschlechterungen des Gesundheitszustandes frühzeitig erkannt werden. Dies kann helfen, entsprechende medizinische Maßnahmen (z. B. Medikationsänderungen oder Rehabiliationsmaßnahmen) frühzeitig einzuleiten.

Take Home Message für die Praxis

Das Krankheitsbild von Long-/post-Covid wird für die hausärztliche Praxis in den nächsten Monaten bis Jahren ein tägliches, relevantes Thema werden. Telemonitoring kann die Patient*innenversorgung von Long-Covid- und post-Covid-Patient*innen unterstützen.

Stichwörter: Long Covid, Covid-19, Telemonitoring, eHealth, mHealth
9:42 SYM-06-05

Fazit von „Covid-19@Home“: Transferkonzept für die allgemeinmedizinische Routineversorgung (#305)

B. S. Müller1, S. Holtz1, S. Köhler1, P. J. Chabiera1, K. L. Deutsch2, Z. S. Oftring2, C. F. Vogelmeier3, N. Dauletbayev3, 4, A. Jerrentrup5, R. Glöckl6, R. Koczulla6, L. Niekrenz7, M. Dreher7, T. J. Euler8, C. Bellinghausen8, G. Rohde8, S. Kuhn2

1 Goethe-Universität Frankfurt, Institut für Allgemeinmedizin, Frankfurt am Main, Deutschland
2 Universität Bielefeld, AG 4 Digitale Medizin, Bielefeld, Deutschland
3 Philipps Universität Marburg, Klinik für Innere Medizin Schwerpunkt Pneumologie, Marburg, Deutschland
4 Philipps-Universität Marburg, Translationales Forschungslabor, Marburg, Deutschland
5 Universitätsklinikum Marburg, Zentrale Notaufnahme, Marburg, Deutschland
6 Schön Klinik Berchtesgadener Land, Fachzentrum für Pneumologie, Schönau am Königssee, Deutschland
7 Uniklinik RWTH Aachen University, Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Aachen, Deutschland
8 Universitätsklinikum Frankfurt, Schwerpunkt Pneumologie und Allergologie der Medizinischen Klinik I, Frankfurt am Main, Deutschland

Hintergrund

Die Covid-19-Pandemie dauert an und insbesondere die Long-/post-Covid-Erkrankten werden die hausärztliche Versorgung auf Jahre prägen. Das Projekt „Covid-19@Home“ hat bestehende Konzepte der ambulanten Behandlung von Covid-19-Erkrankten für verschiedenen Settings und verschiedene Phasen der Erkrankung um telemedizinische Aspekte ergänzt und weiterentwickelt. Die Erkenntnisse dieser Pilotstudie sind auch auf andere Infektionserkrankungen wie Influenza übertragbar und für zukünftige Pandemien sowie für die Versorgung von chronisch Erkrankten von großer Relevanz.

Fragestellung

Wie können die Projektergebnisse in die allgemeinmedizinische Routineversorgung transferiert werden?

Methoden

Die Ergebnisse der unterschiedlichen Behandlungssettings (häusliches Setting und Alten- und Pflegeheimen) und Erkrankungsphasen (akute Erkrankung und Long-/post-Covid) werden im interdisziplinären, intersektoralen Projektteam auf Umsetzbarkeit in der Routineversorgung hin analysiert. Dabei werden alle Ergebnisse der Mixed-Methods-Evaluation (Vitalparameter, PROM, standardisierte Fragebögen, qualitative Interviews mit Behandelnden und Erkrankten) konzertiert berücksichtigt. Eckpunkte eines Transferkonzeptes werden formuliert und mit dem Praxisbeirat diskutiert und konsentiert.

Ergebnisse

Bis zum Kongress liegt ein Transferkonzept für die allgemeinmedizinische Routineversorgung vor.

Diskussion

Telemedizin kann die allgemeinmedizinische Routineversorgung sinnvoll ergänzen. Gleichzeitig muss das Verhältnis zwischen Arzt/Ärztin und Patient*in ungetrübt bleiben und der Aufwand für die Praxis muss sich in Grenzen halten.

Take Home Message für die Praxis

Telemedizin kann einen Beitrag leisten zur Kontinuität der sektorenübergreifenden Versorgung.

Stichwörter: e-health, Telemedizin, Covid-19